MiniMax M3.1 Flash ist ein neues KI-Modell des chinesischen Anbieters MiniMax für Agenten und Programmieraufgaben. MiniMax hat es am 19. Oktober 2026 über die API, den M Plan und MiniMax Code vorgestellt. Seit dem 23. Oktober 2026 liegen die Gewichte öffentlich auf Hugging Face. Die Lizenz erlaubt laut Wortlaut allerdings nur nicht-kommerzielle Nutzung.
Was MiniMax am 19. Oktober angekündigt hat
MiniMax schreibt im offiziellen Blog: „Today, we officially roll out MiniMax M3.1 Flash.“ Das Modell ist über die MiniMax API, den M Plan und MiniMax Code nutzbar. Zu den Gewichten heißt es dort nur: „Model weights will be released later.“ Ein Datum nennt der Blog dafür nicht.
Laut dem Blog kostet die API 0,15 US-Dollar pro Million Input-Tokens und 0,60 US-Dollar pro Million Output-Tokens. Gecachte Inputs kosten 0,015 US-Dollar pro Million Tokens.
Quelle: MiniMax-Blog zu M3.1 Flash
Gewichte seit 23. Oktober auf Hugging Face
Das Repository MiniMaxAI/MiniMax-M3.1-Flash ist öffentlich und nicht durch ein Gate geschützt. Es enthält 48 Safetensors-Shards des Hauptmodells sowie einen separaten Draft-Head für Speculative Decoding. Die Repository-Historie zeigt einen einzigen Commit („Init“) vom 23. Oktober 2026, 03:37 UTC. Das ist das Datum, das wir für die Verfügbarkeit der Gewichte belegen können.
Damit ist der Unterschied klar: Die API-Einführung liegt vier Tage zurück. Neu ist die Verfügbarkeit der Gewichte. Ob die Gewichte an anderer Stelle schon früher verteilt wurden, können wir nicht ausschließen.
Quelle: Model Card und Repository auf Hugging Face
Lizenz: nur nicht-kommerziell
Der Lizenztext im Repository trägt den Vermerk „Copyright (c) 2026 MiniMax“. Die erteilte Erlaubnis gilt laut Wortlaut „for non-commercial purposes“, also für nicht-kommerzielle Zwecke. Für einen kommerziellen Produktiveinsatz ist das Modell nach diesem Wortlaut nicht freigegeben. Wer es geschäftlich nutzen will, muss den vollständigen Lizenztext selbst lesen und klären, bevor er es einsetzt.
Benchmarks laut Hersteller
Die Werte stammen aus der Herstellertabelle auf Hugging Face. MiniMax weist dazu aus, dass die Ergebnisse für die offiziellen Gewichte gelten und Drittanbieter-Quantisierungen abweichen können. Unabhängig nachgeprüft haben wir die Zahlen nicht.
Automation-Bench v1.0.6:
• MiniMax M3.1 Flash: 62,8
• DeepSeek V4.1 Flash-1017: 60,5
• DeepSeek V4.1 Flash: 54,8
• Claude Opus 5: 50,3
• GLM-5.3: 48,8
• Kimi K3: 46,7
• GPT-5.6 Sol: 45,8
BankerToolBench:
• MiniMax M3.1 Flash: 76,2
• Claude Opus 5: 76,2
• GPT-5.6 Sol: 74,6
• GLM-5.3: 74,5
• DeepSeek V4.1 Flash: 73,7
• Kimi K3: 69,1
Terminal Bench 4.0:
• Claude Opus 5: 51,8
• DeepSeek V4.1 Flash-1017: 42,3
• GPT-5.6 Sol: 39,9
• MiniMax M3.1 Flash: 38,1
• GLM-5.3: 37,9
• DeepSeek V4.1 Flash: 31,2
• Kimi K3: 12,6
Einordnung
Im Automation-Bench liegt MiniMax laut Herstellerdaten vor den verglichenen Modellen. Bei BankerToolBench teilt es sich den Spitzenwert mit Claude Opus 5. Bei Terminal Bench 4.0 liegt es dagegen klar hinter Claude Opus 5 und DeepSeek V4.1 Flash-1017.
Das Bild ist also gemischt. Für Agentenaufgaben im Automation-Bench stimmen die Herstellerzahlen. Für Terminalaufgaben trifft das Modell nach diesen Zahlen nicht die Spitze.
Was das für Einsatz und Test bedeutet
Zum Testen und Forschen ist das Modell mit den Gewichten jetzt lokal verfügbar. Für kommerzielle Projekte ist die Lizenz im Wortlaut eine harte Grenze. Für Leistungsentscheidungen braucht man eigene Tests, weil alle Zahlen vom Hersteller stammen.
Quellen:
• MiniMax-Blog zu M3.1 Flash
• Model Card und Lizenz auf Hugging Face


